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    Drei Leben und ein Tod

    OriginaltitelTrois vies et une seule mort

    Marcello Mastroianni in einer seiner letzten Rollen  
    ¿T?

    Tragikomödie, Frankreich 1996, Regie: Raúl Ruiz, Buch: Raúl Ruiz und Pascal Bonitzer, Kamera: Laurent Machuel, Musik: Jorge Arriagada, Produzent: Paulo Branco. Mit: Marcello Mastroianni, Anna Galiena, Marisa Paredes, Melvil Poupaud, Chiara Mastroianni, Arielle Dombasle, Feodor Atkine, Jean-Yves Gautier.

    Ein Film, mehrere Geschichten. Der Handlungsreisende Mateo Strano kehrt zu seiner Frau Maria zurück, nachdem er 20 Jahre in der Wohnung gegenüber gelebt hat. Der berühmte Anthropologe Georges Vickers verliebt sich in ein Mädchen aus Pigalle und wird Bettler, ohne dadurch allerdings arm zu werden. Ein junges und frisch verliebtes, aber armes Pärchen bekommt ein großes Anwesen überschrieben, unter der Bedingung, dass es den Butler - ihren heimlichen Wohltäter nämlich - nicht verjagt. Der Geschäftsmann Luc Allamand wird von seiner Lebenslüge eingeholt: Die Familie im Ausland, die er erfunden hatte, kommt ihn nun besuchen. Mit der vierten Geschichte wird klar, daß es sich in allen Fällen um ein und dieselbe Person handelt. Ein Fall von multipler Persönlichkeit...

    Raúl Ruiz inszenierte eine alptraumhafte Komödie mit tragischem Ausgang: Obwohl er drei Leben gelebt hat, stirbt unser Mann nur einmal. Ein tragischer Tod. Drei Leben gleichzeitig lebt man eben nicht ungestraft. Raúl Ruiz wurde 1941 in Chile geboren. Er arbeitet als Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur, Ausstatter und Produzent. Mastroiannis Tochter Chiara - aus der Beziehung mit Catherine Deneuve - spielt hier übrigens an der Seite ihres Vaters.


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