| Film |
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| Originaltitel | Les choses secrètes |
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| Kinostart | Donnerstag, 4. Dezember 2003 |
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Drama, Frankreich 2002, Regie: Jean-Claude Brisseau, Buch: Jean-Claude Brisseau, Kamera: Wilfrid Sempé, Musik: Johann Sebastian Bach, Julien Civange, Henry Purcell, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich von Händel, Produzent: Jean-Francois Geneix und Jean-Claude Brisseau. Mit: Sabrina Seyvecou, Coralie Revel, Roger Mirmont, Fabrice Deville, Arnaud Goujon, Blandine Bury, Olivier Soler, Sylvain Bourguignon, Viviane Théophildès, Dorothee Picard, Lisa Heredia, Frédéric Marques.
Ein brisantes Thema, von Jean-Claude Brisseau ("Engel in Schwarz") mit großer Offenheit, aber auch mit vielen Längen in Szene gesetzt. Während Brisseau die sexuellen Neigungen und Triebe seiner beiden Hauptdarstellerinnen sehr detailversessen auf Zelluloid bannt, was an Filme wie Catherine Breillats "Romance", Patrice Chéreaus "Intimacy" oder auch "Baise-moi" erinnert, kommt die Handlung zur Mitte des Films hin mehr und mehr ins Stocken. So fragt sich der Zuschauer bald, wie eine zuvor verklemmte Barkeeperin auf einmal den Einstieg ins Bankgeschäft schafft und sich dort den wichtigsten Mann zum hörigen Geliebten macht, mit dem sie es scheinbar überall treibt. Viel mehr als die expliziten Sexszenen und die offensichtliche Fleischbeschau hätten hier die Hintergründe interessiert, die zu sexueller Obsession und Abhängigkeit führen. Auf den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes zählte die Zeitschrift "Cahiers du Cinéma" "Heimliche Spiele" schon zu einem der besten Filme des Jahres. Haben die Kritiker am Ende einen anderen Film gesehen?
Foto: Alamode