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    Tatort - Todesbrücke


    Noch sind die Kommissare guter Dinge: Boris Aljinovic (l.) und Dominic Raacke
    ¿T?

    Krimi, Deutschland 2005, Regie: Christine Hartmann, Buch: Frauke Hunfeld, Kamera: Alexander Fischerkoesen, Musik: Florian Römer. Mit: Dominic Raacke, Boris Aljinovic, Ernst-Georg Schwill, Veit Stübner, Florian Martens, Isabella Parkinson, Herbert Trattnigg, Christine Reinhart, Götz Schubert.

    Ein Wagen rast über die Autobahn - am Steuer ein junger Mann. Es wird eine Fahrt in den Tod: Ein Unbekannter wirft einen dicken Pflasterstein von der Brücke und trifft genau das Auto; der Fahrer verliert die Kontrolle und rast gegen einen Betonpfeiler. Ein zufällig ausgewähltes Opfer? Die Berliner Kommissare Till Ritter und Felix Stark (vermuten zunächst ein tödliches Kinderspiel dahinter, doch dann wird der Fall immer verzwickter ...

    Immer wieder werden Autofahrer von Meldungen in den Gazetten verschreckt, dass wieder ein Unbekannter einen Stein, einen Holzklotz oder sonstige Gegenstände auf Autobahn oder Landstraße geworfen hat. Zum Teil mit dramatischen Folgen - selbst zu Todesfällen ist es bereits gekommen. Diese Problematik nutzte Regisseurin Christine Hartmann als Ausgangspunkt für die spannende Krimi-Episode um das Berliner Ermittler-Duo, die sie nach einem Drehbuch voller überraschender Wendungen in Szene setzte. Autorin Frauke Hunfeld ("Der Tod ist kein Beweis", "Ich wollte nicht töten", "Ein riskantes Spiel") lieferte zwei Jahre später auch die Vorlage für den Fall "Dornröschens Rache", der ebenfalls unter der Regie von Hartmann entstand. Mit "Todesbrücke" gelang Christine Hartmann ein Meilenstein der "Tatort"-Geschichte. Die Folge kam mit 10,8 Millionen Zuschauern auf eine beachtliche Einschaltquote und brachte den beiden Hauptdarstellern eine Nominierung für den Bayerischen Filmpreis ein.

    Foto: SWR/RBB/A. Plehn


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