Hans A. Pospiech ist ein ambitionierter Amateurfilmer, der seinen Lebensunterhalt nur mit Kopien von Kriegsfilmbildern seines Vaters verdient. Ansonsten hält sich Pospiech für einen ausgesprochenen Filmexperten. Allerdings macht ihm diesen Rang der Filmclub-Direktor Nagy streitig, behauptet er doch, viele Filmgrößen persönlich gekannt zu haben. Vor allem vor der Kneipenwirtin Grete Neuriedl geben die beiden stets mächtig an. Jetzt allerdings kommt Pospiech mit seinem Neffen Alfons die Idee, ein Porträt von Hitler als Privatmensch zu erstellen ...

Was sich inhaltlich wie eine köstliche Persiflage über das deutsche Filmwesen anhört, könnte es durchaus in sich haben, wenn man weiß, dass dahinter der Kabarettist Gerhard Polt steht. Doch derart langweilig, verkrampft und dilettantisch war er noch nie. Waren schon seine anderen Kinoausflüge stets nur ein müder Abklatsch seiner TV-Reihe "Fast wia im richtigen Leben", ließen diese von Film zu Film ("Kehraus", "Man spricht deutsh", "Herr Ober!") deutlich nach und Polt ist nun ganz offensichtlich mit "... und Äktschn!" auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt.



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