J.J. Abrams' ("Lost"), Spezialist für das Mysteriöse, zog im Hintergrund dieser aufregenden Neuheit, die unter größter Geheimhaltung konzipiert wurde, die Strippen. Inszeniert wurde sie allerdings von Branchenneuling Dan Trachtenberg.

Schauspielerin Mary Elizabeth Winstead erklärte, das Drehbuch habe sich nach dem ersten Lesen selbst zerstört. Sie habe sich also sofort entscheiden müssen, ob sie bei diesem Projekt mitspielen wolle. Geheimnisvoll! Auch sonst drang nichts an die Öffentlichkeit, erst drei Monate vor dem Kinostart wurde der Science-Fiction-Thriller mit einem Trailer angekündigt. Und der verrät, im Gegensatz zu einigen anderen Werbefilmen für neue Kinoproduktionen, auch nicht gerade viel.

Um eine direkte Fortsetzung zum acht Jahre zuvor erschienenen "Cloverfield" handelt es sich nicht, dennoch ist der Streifen im gleichen Universum angesiedelt.

Zum Zerreißen gespannt

Die Grundstory ist schnell zusammengefasst: Michelle (Winstead) erwacht in einem Bunker, in dem ihr ein Mann namens Howard (John Goodman) erklärt, er habe sie nach einem Unfall gerettet. Danach sei es allerdings zu einer Katastrophe gekommen, und die Erde sei nun unbewohnbar. Deshalb könne Michelle den Bunker für eine lange Zeit nicht mehr verlassen. Ebenfalls dort unten befindet sich ein junger Mann (John Gallagher Jr.), der ebenso Schutz sucht.

Aber stimmt es tatsächlich, was Howard behauptet, oder ist er ein gefährlicher Verbrecher? Das perfide Spiel mit der Wahrheit macht diesen Film so spannend. Außerdem leisten die drei Darsteller, die in diesem Kammerspiel ganz auf sich gestellt sind, großartige Arbeit. Allen voran John Goodman, der als undurchsichtige Figur dominiert.

Sehen Sie hier den Trailer zu "10 Cloverfield Lane":