Computerspezialist Peter lebt vom Hacken fremder Rechner und dem Verkauf geheimer Firmendaten. Als er eines Morgens seine Freundin tot auffindet, flüchtet er kurzerhand von Berlin nach Köln, wo er sich Zugang zu fremden Wohnungen verschafft, deren Besitzer nicht zu Hause sind. Zunächst verwischt Peter alle Spuren, doch dann wird er leichtsinnig und mischt sich in das Leben der Mieter ein. Noch dazu verliebt er sich in die hoch neurotische und zwanghaft ordentliche Paula...

Der Schweizer Regisseur Marc Ottiker siedelt sein mit digitaler Videokamera gedrehtes Kinofilm-Debüt im Milieu der Hacker-Szene an, in der schon Werke wie "Sneakers - Die Lautlosen", "Hackers - Im Netz des FBI" oder "23" (Hauptdarsteller Kampwirth verkörperte seinerzeit einen Polizisten) spielten. Doch im Gegensatz der auf Action getrimmten Vorgänger setzt Ottiker mehr auf die sich entwickelnde Liebesgeschichte seiner beiden Protagonisten als auf die Krimistory. Dabei bleiben die Charaktere recht oberflächlich, mitunter auch weltfremd gezeichnet. Für den Soundtrack zeichnete übrigens "Giuliani's" verantwortlich, ein Bandprojekt, das Ottiker bereits 2000 gründete.