Der junge Barry Thomas arbeitet als kleiner Angestellter in einer High-Tech-Firma. Das tägliche Einerlei als Schreibtischtäter hat er eigentlich ziemlich satt, wenn in der Firma nicht die gutaussehende Wissenschaftlerin Dr. Fredericks arbeiten würde. Doch jeder Versuch, sich der Schönen zu nähern, schlägt fehl und so muss er eines Feierabends mitansehen, wie seine Verehrte auf offener Straße einem Mordanschlag zum Opfer fällt. Unserem Mann bleibt nur der Trost im Alkohol. Völlig betrunken fällt er schließlich in sein Bett und da geschieht das Unfaßbare: Exakt eine Minute nach Mitternacht beginnt für ihn der gleiche, eigentlich zu Ende geglaubte Tag ein weiteres Mal. Sein einziges Ziel ist es nun, die Angebetete vor dem Mordkomplott verhindern, scheitert aber. Doch das macht nichts, denn schließlich wiederholt sich der Tag immer wieder aufs Neue. So läßt sich einiges - auch in punkto Liebe - drehen und nach weiteren Fehlschlägen endlich der wahre Übeltäter überführen.

Regisseur Jack Sholder überraschte einige SF-Action-Fans bereits mit seinem Debüt "The Hidden - Das unsagbar Böse" und auch in "12:01" hat er sich wiederum mit einem Sciencefiction-Motiv - diesmal dem "Time Bounce" - beschäftigt. Viele witzige wie nette Ideen, sympathische Darsteller und einige Spannungsmomente sorgen in dieser fürs US-amerikanische Fernsehen gedrehten, actionreichen Variante von "... und täglich grüßt das Murmeltier" für durchaus kurzweilige Unterhaltung.

Foto: Fox