Als im Jahre 2009 die amerikanische Regierung in einem vertraulichen Report erfährt, dass die Erde in wenigen Jahren durch abnorme Sonnenaktivitäten extrem verändert wird und die Menschheit dem Untergang geweiht ist, beginnt man, nach Auswegen zu suchen, die das Überleben sichern sollen. Der Wissenschaftler Adrian Helmsley kann nur einen geheimen Katastrophenplan entwickeln, der zumindest ein paar Menschen zu retten vermag. Derweil ereilen den Sciencefiction-Autor Jackson Curtis bei einen Familienausflug im Yellowstone Nationalpark dunkle Vorahnungen. Er weiß, dass ihm nur der durchgeknallte Exzentriker Frost das Leben retten kann. Doch bis dahin muss sich Jackson samt Familie durch ein Szenario apokalyptischen Ausmaßes den Weg bahnen ...

Einmal mehr beschwört Action-Spezialist Roland Emmerich nach "Independence Day" und "The Day After Tomorrow" den Untergang der Welt, wie wir sie kennen. Dunkle Prophezeiungen der Mayas, todbringende Naturkatastrophen durch Erdbeben, Mega-Vulkanausbrüche und 1000 Meter hohe Tsunamis sorgen hier für Action am Fließband. Dass es dabei schnell langweilig wird, wenn die Hauptfigur ständig in der letzten Sekunde doch noch dem Tod entrinnt, hat Emmerich bei dieser Materialschlacht aus dem Computer wohl völlig übersehen. Zugegeben: die Effekte sind mitunter spektakulär – die Geschichte hingegen ist hirnrissig bis albern und völlig überflüssig ist das triefende Pathos.

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