Nach einem tragischen Selbstmord wird in Rückblenden das Schicksal von mehreren australischen High-School-Schülern aufgerollt: Da gibt es einen Schönling, der seine Homosexualität verschweigt und unterdrückt, dessen Freundin, die ihn am liebsten direkt heiraten würde, ein von den Eltern vernachlässigtes Geschwisterpaar, das Inzest begeht, einen Außenseiter, der sich offen zum Schwulsein bekennt und ein Körperbehinderter, der ständig Hänseleien über sich ergehen lassen muss ...

Der einzige Kniff dieser typischen Teenie-Story besteht darin, mit dem Selbstmord zu beginnen, aber nicht zu verraten, wer ihn begangen hat. Was dann folgt, ist eher betulich und langweilig. Ähnliche Aufarbeitungen von Lebenslügen junger Menschen hat man schon en masse gesehen. Die Rückblenden in die letzten 24 Stunden der Leben der Schüler werden auch nicht durch die Tatsache spannender, dass man gleiche Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen bekommt.

Foto: Buena Vista