Die drei türkischstämmigen Brüder Celal, Sami und Mesut sind zwar schon alle über Dreißig, leben aber immer noch gemeinsam in der elterlichen Wohnung. Sie führen zusammen mehr schlecht als recht das Brautmodegeschäft der verstorbenen Eltern.

Während Mesut immer noch von einer Karriere als Musiker träumt und Celal sich lieber mit Frauen amüsiert, versucht der cholerische Sami das Geschäft zusammenzuhalten. Doch als allen klar wird, dass sie eigentlich pleite sind, wollen sie Mutters Gold zu Geld machen.

Aber ausgerechnet jetzt taucht Celals Ex-Freundin Anna samt Kleinkind auf und wird prompt nach einem Unfall ins Krankenhaus eingeliefert. Nun stehen Celal und seine Brüder plötzlich alleine mit dem Baby da. Kein Wunder, dass das ohnehin chaotische Leben der Brüder nun noch um einiges komplizierter wird ...

Äußerst fade Nummer

Was nach einer flotten Deutsch-Türken-Komödie klingt, entpuppt sich leider schnell als äußerst fade Nummer. Denn Regisseur und Drehbuchautor Sinan Akkus versteht es nicht, seine Figuren sympathisch zu gestalten, Zug in die ohnehin bereits tausendfach ähnlich erzählte Geschichte zu bringen bzw. die wenigen potentiellen Pointen halbwegs witzig zu timen.

Die gesamte Machart erinnert eher an müdes Fernsehen denn an aufregendes Kino. Selbst die Schauspielführung ist derart schlecht, dass die namhaften Akteure – vor allem in den Nebenrollen - hier auch nichts reißen können. So etwas kommt dabei heraus, wenn man ähnlich erfolgreich sein möchte wie "Türkisch für Anfänger" oder "Fack ju Göhte": ein kläglicher Versuch!