H.G. hat offenbar seine besten Tage hinter sich. Denn H.G. steht für Heiliger Geist und mit dem Glauben ist es dieser Tage nicht sonderlich gut bestellt. So schlägt er sich eher schlecht als recht in Menschengestalt auf Erden durch und hofft mit seinem Werk "Holy Spirit Megastar" auf einen Durchbruch im Musical-Geschäft. Als dann zu Weihnachten Gottes Sohn leibhaftig in der Gestalt von Christl auftaucht, sind die schönen Pläne dahin. Denn Christl soll nun die Apokalypse einleiten ...

Einige Gags sind durchaus pointiert und politisch schön unkorrekt, doch das gesamte Werk wirkt etwas uninspiriert und recht billig inszeniert. Man merkt zwar, dass sich Regisseur Harald Sicheritz ("Hinterholz 8") durchaus auf schrägen Humor versteht, aber genau dabei gehen ihm manchmal die Pferde durch. Schade, das hätte eine wirklich "göttliche Komödie" werden können.



Foto: Falcom Media