Eigentlich führt der fast 30-jährige Adam ein perfektes Leben. Denn er hat einen Job, der ihm Spaß macht, und eine wunderbare Freundin. Doch plötzlich leidet er unter höllischen Rückenschmerzen. Beim Arzt erhält er die niederschmetternde Diagnose: An der Wirbelsäule wächst ein Tumor. Er hat eine seltene Krebsart, die vermutlich relativ schnell tödlich verläuft. Adams Welt bricht zusammen und fortan muss er seine Zeit in Wartezimmern statt auf Partys verbringen und bekommt Chemo statt Cocktails. Doch Adam will überleben. Ebenso wie er sind auch die Menschen seines direkten Umfeldes überfordert. Kyle etwa, sein bester Freund, nutzt Adams Krankheit, indem er durch Mitleid versucht, Frauen ins Bett zu bekommen, Adams Mutter belastet mehr als sie hilft, seine Freundin stürzt sich ins wilde Nachtleben und seine Therapeutin leidet unter Unsicherheit und Dauernervosität ...

Was nach erschütterndem Krankheitsdrama klingt, entpuppt sich tatsächlich eher – trotz der überaus ernsten Leidensgeschichte - als spaßige Komödi von Regisseur Jonathan Levine ("All the Boys Love Mandy Lane"). Der Autor der Story, Will Reiser, hat selbst den Krebs besiegt und weiß genau, was er hier erzählt. Das Ganze bewegt sich geschickt und durchaus feinfühlig (bis auf wenige Szenen) zwischen absurdem Alltagsgeschehen, menschlicher Tragödie und erfrischender Komik.



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