Freida (Sarah-Jane Dias) will heiraten. Aus diesem Grund lädt sie ihre besten Jugendfreundinnen zu sich nach Goa ein. Als die sieben Frauen schließlich aufeinandertreffen, wird schnell klar, wie unterschiedlich sie sich seit ihrer Kindheit entwickelt haben.

Joanna (Amrit Maghera) ist eine erfolgreiche Schauspielerin, während Musikerin Mad (Anushka Manchanda) noch auf einen Durchbruch wartet. Suranjana (Sandhya Mridul) hingegen ist Mutter und Geschäftsfrau. Nargis (Tannishtha Chatterjee) setzt sich entschlossen für den Umweltschutz ein, während Pam (Pavleen Gujral) Hausfrau ist, obwohl sie einst die Schule mit den besten Noten verlassen hat.

Als sie sich über Gott und die Welt auslassen, in Erinnerungen schwelgen und ihr Leid plagen, wird den Freundinnen bewusst, dass sie nie ihre Kindheitsträume verfolgt haben. Das wollen sie ändern.

Bollywood mit Hintergedanken

Weibliche Hauptdarstellerinnen - allein dieser Fakt stellt für einen indischen Film eine Besonderheit dar. Denn das asiatische Land wird immer noch von Traditionen und Männern dominiert, Berichte über Massenvergewaltigungen sind häufig, die Polizei nimmt Opfer nicht ernst, und das herrschende Kastensystem lässt Menschen in Armut leben.

Regisseur Pan Nalin hatte jedoch die Absicht das Alltagsleben der heimischen Frauen zu zeigen. Möglicherweise ist es den Konventionen, die auf dem indischen Kino lasten, geschuldet, dass er diese "normalen" Frauen mit Models besetzte und alles etwas überdreht inszenierte – typisch kunterbuntes Bollywood.

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