Eine virtuelle Stadt im Internet, bewohnt von den seltsamsten Figuren. Hier will man tatkräftig an der neuen Welt mitgestalten. Allwöchentlich stimmen die Büger von "8. Wonderland" ab, welche politische Aktion als nächstes gemacht werden soll. So wird etwa der Vatikanstaat mit Kondom-Automaten ausgestattet, ein Atomdeal zwischen Russland und Iran verhindert oder Fußballprofis als Schuhfabrikanten nach China verschifft. Als sich jedoch ein Unbekannter mit fremden Federn schmückt und behauptet, Gründer von "8. Wonderland" zu sein, müssen die echten Bürger reagieren ...

Was recht witzig anmutet, ist auf Leinwand leider nur schwer erträglich. Wirre Bilder, kaum nachvollziehbare Handlungen und die steife Regie des französischen Duos Nicolas Alberny und Jean Mach wissen nicht zu überzeugen. Auch wenn es gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten (meist kapitalistischen Ursprungs) global an den Kragen geht, die filmische Ästhetik und die seltsame Erzählstruktur lassen einiges zu wünschen übrig.



Foto: Neue Visionen