Es gibt Filme, da ist die Inhaltsangabe müßig, denn einen nacherzählbaren Inhalt im klassischen Sinn gibt es da nicht. Da dürfen wir zwei infantilen Schwachköpfen dabei zusehen, wie sie durch Nightklubs und Diskos ziehen und dabei - sofern man sie überhaupt reinlässt - auf die denkbar idiotischste Tour die Frauen anbaggern. Irgendwann hält man sie irrtümlich für angesagte Typen, was eigentlich nur jemandem passieren kann, der blind und taub ist.

Dass Will Ferrell und Chris Kattan aus der bekannten amerikanischen Talentschmiede "Saturday Night Live" hervorgingen, bestätigt nur, dass man nicht jeden Zweiminutensketch gleich mühevoll auf Spielfilmlänge aufblasen muss. Gerade mal 80 Minuten dauert dieser Dumpfbacken-Klamauk, aber es sind für denkende Menschen die längsten 80 Minuten ihres Lebens. Dass so ein Bockmist überhaupt den Weg in unsere Kinos findet (ein oscargekrönter "Gods & Monsters" mit Ian McKellen dagegen nicht), ist eins der tieferen Geheimnisse der Verleihphilosophie. Wahrscheinlich soll er einfach nur die Kinosäle für die Konkurrenzfilme verstopfen.