In Dänemark ist Claus Pedersen (Pilou Asbæk) ein liebender Ehemann und ein fürsorglicher, dreifacher Vater. In Afghanistan hingegen ist er der Anführer einer hart kämpfenden Einheit.

Während er täglich für das Leben seiner Kameraden einsteht, vermissen ihn seine Kinder schmerzlich. Eines Tages wird seine Truppe trotz aller Vorsicht von Taliban eingekreist. Pedersen erbittet fliegende Verstärkung und gibt schließlich den Schussbefehl auf ein Haus, in dem sich nach seinen Informationen der Feind versteckt hält.

Zurück in der Heimat, muss sich Pedersen vor einem Gericht verantworten, da sich in dem Gebäude Zivilisten befanden. Der Kommandant gerät in eine schwere Krise, als er erfährt, dass durch seinen Befehl Frauen und Kinder ums Leben kamen.

Tief ergreifend und hoch gelobt

Der dänische Regisseur Tobias Lindholm schuf mit seinem Film keinen actionreichen Streifen, sondern vielmehr ein berührendes Kriegsdrama, das die traumatisierenden Szenarien auch nach der Heimkehr der Soldaten in den Fokus rückt.

Authentizität erreichte der Filmemacher vor allem damit, dass vier der Rollen tatsächlich mit Soldaten besetzt wurden, die in Afghanistan gekämpft haben. Der Film, der im dänischen Kopenhagen, im türkischen Konya sowie im spanischen Almeria gedreht wurde, erhielt eine finanzielle Unterstützung von acht Millionen dänischen Kronen (ca. 1,073 Millionen Euro) vom Dänischen Filminstitut.

Außerdem wurde er in seinem Erscheinungsjahr 2015 für einen "Oscar" als "Bester fremdsprachiger Film" nominiert.

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