Nach einer feuchtfröhlichen Studenten-Fete entdeckt Anna auf ihrem Smartphone eine App namens "Iris", die Antworten auf alle Fragen verspricht. Aber "Iris" ist nicht nur allwissend, sondern drängt sich immer stärker in das Leben der Studentin hinein. Plötzlich tauchen intime Videoclips von ihr und ihrer besten Freundin Sophie im Internet auf. Der Philosophieprofessor wird auf unangenehme Weise vor seinen Studenten geoutet und mysteriöse Anrufe versetzen Anna in Angst und Schrecken. "Iris" hat sich wie ein gefährlicher Virus in das Leben all ihrer Freunde und Bekannten eingeschlichen ...

Ein recht klischeehafter und bunt zusammengewürfelter Thriller der Niederländers Bobby Boermans, der besonders durch das sogenannte Second-Screen-Ange­bot auffällt, mit dem die Zuschauer die Möglichkeit haben, nachzuempfinden, wie es Hannah Hoekstra ("Hemel"), Hauptdarstellerin des Films, mit der App "Iris" ergeht. Zuvor auf Smartphone oder Tablet heruntergeladen und zu Beginn des Films aktiviert, beginnt die App nicht nur im Film, sondern auch in der Realität auf dem mobilen Endgerät des Zuschauers zu agieren. Die App zum Film können Sie sich im Google Play Store (Android) und im Apple App Store (iOS) auf Ihr mobiles Endgerät herunter­laden. Die App funktioniert aber auch noch unabhängig von der Sendezeit oder wenn der Film auf DVD geschaut wird - wie geht das denn? Im Prinzip ist es ganz einfach: Die App hört über das eingebaute Mikrofon im Smartphone oder Tablet mit und entschlüsselt den Filmton im Hintergrund. Das heißt: Die App "weiß" immer ganz genau, welche Filmsequenz gerade läuft.

Foto: ZDF/Ray van der Bas