In einem Bürohaus geht alles zügig aufs Wochenende zu, da bleibt der Fahrstuhl mit vier ganz unterschiedlichen Gestalten stecken: ein machomäßiger Werbefritze und sein aufgetakeltes Blondchen, ein 19jähriger Möchtegern-Rebell und ein unscheinbarer Buchhalter, der es freilich faustdick hinter den Ohren hat. Denn soeben hat er den Safe seiner Firma ausgeräumt. Es kommt zu Spannungen in der Gruppe ...

Alfred Hitchcock hat einmal gesagt, es hätte gern einmal einen Thriller gedreht, der nur in einer Telefonzelle spielt. An dieses Zitat muss Carl Schenkel gedacht haben, als er seinen spannenden Film zum Großteil in einer Fahrstuhlkabine verdichtete. Für den deutschen Film der Achtzigerjahre war dies einer der wenigen künstlerischen und kommerziellen Erfolge, denn leider blieb Schenkels kleiner Geniestreich die große Ausnahme zwischen Selbstfindungs-Seelenleid auf der einen und Supernasen-Klamauk auf der anderen Seite. Schenkel drehte später in Hollywood den Thriller "Mighty Quinn" mit Denzel Washington.