Louis Manzzinis Mutter gehört zum Clan der Aristokratenfamilie D'Ascoyne. Doch seit sie einst mit eiinem Opersänger durchbrannte, musste ihr Familienzweig auf den Flair der adeligen Gesellschaft verzichten. Das will ihr Sohn Louis nun wieder ändern und heckt einen perfiden Plan aus: Um selbst wieder das Oberhaupt der herzoglichen Familie zu werden, will er die Erbfolge zu seinen Gunsten beeinflussen - durch Mord an seinen potentiellen acht Mitbewerbern ...

Zweifellos ist dies ein Klassiker unter den schwarzen Komödien - nicht zuletzt dank der subtilen Interpretation der acht Charaktere der Herzogsfamilie, die alle unnachahmlich von Alec Guinness verkörpert werden. Auf eine liebenswürdige Weise persifliert Guinness die herzöglichen Admirale, Generale, Direktoren, Priester usw. mit all ihren Schrullen und ihrem Standesdünkel. Regisseur Robert Hamer gelingt es, die Schauspielerpersönlichkeit von Alec Guinness so abwechslungsreich in die überraschungsvolle Mordgeschichte einzubauen, dass der blutrünstige Stoff, als Parodie auf den englischen Adel, zum ungetrübten Vergnügen für die Zuschauer wird.

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