Investmentbanker Frank will gerade nach Paris abfliegen, um einen Riesendeal einzutüten, da hilft er Schriftstellerin Patrizia Munz spontan mit etwas Geld für ein Upgrade ihres Tickets aus, da sie den Check-in-Schalter blockiert. Was er nicht weiß: Patrizia muss Hals über Kopf nach Paris, weil dort ihr Geliebter verunglückt ist und nun im Koma liegt. Im Krankenhaus angekommen, trifft Patrizia auf die Ehefrau ihres Freundes ...

Und wieder ein Film, der in verbalen Plattitüden und in seinem überbordenden Konstrukt über Menschen vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz ersäuft: Die verzweifelte Schriftstellerin, die Frau des verunglückten Freundes, die sich entscheiden muss, ob die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt werden soll, der Banker, der einem Betrüger aufsitzt, der Betrüger, der eigentlich ein warmherziger Familienmensch ist, die vernachlässigte Ehefrau des Bankers, das unglaubwürdige Zusammenkommen von Banker und Autorin usw. Eigentlich stimmt an diesem Drama fast nichts. Hinzu kommt die langweilige bis schlechte Regie von Franziska Buch - eher als Regisseurin von Kinderfilmen bekannt -, die immer dann die Szenen verlässt, wenn sie zumindest ansatzweise interessant werden.



Foto: Wüste/Iris Productions/Ricardo Vaz Palma