In der ersten Geschichte beobachtet Akira als Fünfjähriger im Wald unerlaubt die Hochzeit der Füchse. Als er von den Tieren entdeckt wird, fordern sie Reue. Im zweiten Traum erscheinen Akira - nun etwas älter - die Geister von Pfirsichbäumen, die von Menschen abgeholzt wurden. Die nächsten beiden Geschichten handeln vom Tod, dem Akira einmal als Soldat und einmal als Bergsteiger begegnet. Weiter geht Akiras Reise durch die Motive Van Goghs, zu einem explodierenden Atomkraftwerk, zu den mutierten Nachkommen der Überlebenden dieser Katastrophe und zu dem Dorf der Wassermühlen, dessen Bewohner ganz im Einklang mit der Natur leben.

Dieser Episodenfilm ist Kurosawas bis dahin persönlichstes und intimstes Werk: eine Folge von acht Träumen, in denen sich seine Kindheitserinnerungen, Ängste und Hoffnungen mit märchenhafter Magie zu einem intensiven, farbenprächtigen Reigen von außergewöhnlicher Poesie verbinden. Die einzelnen Episoden sind zwar von unterschiedlicher Qualität, überzeugen aber in ihrer Gesamtheit. Besonders gelungen ist die Van-Gogh-Sequenz mit Regie-Kollege Martin Scorsese als großer Impressionist.