Martin sucht nach der Flucht aus dem Elternhaus seinen schwulen Halbbruder Benjamin in Paris auf. Bei ihm hofft der junge Mann seinen Depressionen zu entkommen. Er verliebt sich in die sensible Violinistin Alice. Doch die Schatten der Vergangenheit gefährden ihre zarte Liebe...

André Téchiné hält sich bei der Konstruktion seines Films nicht mit profanen Forderungen wie Wahrscheinlichkeit und Wahrheitsliebe auf. Seine cineastischen Experiment sollen vielmehr unterschwellige Wahrheiten zu Tage fördern. An seinen Filmen scheiden sich deshalb die Geister: Ist er für die einen ein brillanter Analytiker, kritisieren andere seine überfrachteten Stories und sein Symbolismus.