Arlo hat keine Lust auf den Vietnamkrieg und trampt kurzerhand gen Westen, um seine Freunde Ray und Alice zu besuchen, die eine ehemalige Kirche in eine Hippie-Kommune verwandelt haben. Arlo ist von der liebevollen, unkomplizierten Atmosphäre fasziniert. Eines Tages löst löst Arlo wegen illegal abgeladenen Mülls einen maßlosen Großeinsatz der lokalen Polizei aus und wird prompt eingesperrt. Und über die Blumenkinder-Gemeinde fallen noch andere dunkle Schatten, denn Streitereien, Eifersüchteleien und Drogenprobleme entstehen...

Dies ist die tragikomische Verfilmung der 18-minütigem, autobiografischem Ballade "Alice's Restaurant Massacree", in der der Folksänger Arlo Guthrie eigene Erlebnisse besingt und das Ende der 68er-Ära in den USA schildert. In kurzen Auftritten sind an seiner Seite die Folksänger Joni Mitchell und Pete Seeger zu sehen. Regisseur Arthur Penn gelang mit diesem Werk das authentische Porträt der Flower-Power-Zeit und zugleich die melancholische Schilderung ihres Scheiterns.