Leute werden eingefangen, verhört, eingesperrt. Wir sehen eine waffenstrotzende Armee und ihr gegenüber Verdächtige, Drogendealer und Drogenabhängige, Autofahrer, arme Leute, Prostituierte, Selbstmörder und Sterbende. Häuser und Autos werden belagert und durchsucht. Ein wildes Szenario, trotzdem alles andere als die sinnlose Aneinanderreihung von Verfolgung-Videos, wie sie uns die privaten TV-Funker gewöhnlich auftischen.

Regisseur und Kameramann Fred Prase war selbst 25 Jahre lang Polizist in der Mainmetropole Frankfurt. Sein Film will uns die Arbeit amerikanischer Polizisten stellvertretend für viele andere näherbringen und ihren täglichen aussichtslosen Kampf gegen Kriminalität und die Folgen von Armut und Verzweiflung zeigen. Eine Dokumentation über einen aussichtslosen und wohl nie endenden Feldzug mit Polizisten in der Rolle von Freunden und Helfern, Feinden, Schlägern und Sozialarbeitern.