Johnny Hawks soll als Scout eine Gruppe Siedler nach Oregon bringen. Doch der Weg führt mitten durch das Gebiet der Sioux. Deshalb schließt Hawks ein Abkommen mit Häuptling Red Cloud: Dessen Stamm lässt die Kolonne passieren, im Gegenzug verhindert Hawks Plünderungen durch kriminelle Soldaten. Dann allerdings wird ein Indianer getötet. Hawks macht sich auf die Jagd nach dem Mörder, um den Frieden zu bewahren.

Western-Spezialist André de Toth ("Sabotage", "Dieser Mann weiß zuviel") inszenierte nach dem Buch von Ben Hecht, Frank Davis und Robert L. Richards dieses spannende Genrewerk, das endlich einmal die Indianer nicht als grobschlächtige Wilde auf Skalpjagd, sondern differenzierter zeigt. Hauptdarsteller Douglas ließ es sich wie immer nicht nehmen, die meisten seiner Reitszenen selbst zu spielen, dabei kam es jedoch zu einem schmerzhaften Zwischenfall: In einer Stunt-Szene sollte seine Pferd zu Boden gehen, doch anstatt sich nach hinten zu lehnen, um dem Kopf seines Vierbeiners auszuweichen, lehnte sich Douglas nach vorn. Die Folge: der schwere Kopf seines Pferdes traf ihn mit voller Wucht am Kopf, seine Nase brach. Achten Sie auf Elsa Martinelli ("Hatari", "Der Prozess", "Hotel International") in einem ihrer ersten Leinwandauftritte als schöne Onahti und den späteren Hollywood-Spaßvogel Walter Matthau als skrupellosen Bösewicht.

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