Katrine und Jonas wollen den Bund fürs Leben schliessen. Siw hat nur ein klitzekleines Problem: Manchmal lügt sie oder verschweigt Dinge. So etwa ihrer Schwester Mette, der sie nichts von ihrem Ehevorhaben erzählt. Selbst als deren Ex-Freund Thomsen, der Mette einfach sitzen gelassen hat, kurz vor Katrines großem Tag an deren Tür klopft, erzählt Katrine ihrer Schwester nichts von Thomsens Auftauchen. Am Tag vor der Hochzeit macht sich Thomsen mit der Braut, wie es die Tradition verlangt, auf die Suche nach etwas Altem, etwas Neuem, etwas Geliehenem und etwas Blauem. Aber mit Traditionellem kommt man bei Thomsen nicht weit, und so beginnt eine irrwitzige Odyssee durch Kopenhagen mit einem alten Hund, einer gewagten neuen Frisur und ein paar mysteriösen blauen Pillen ...

Der Brauch, etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues bei der Hochzeit zu tragen, kommt aus England und geht bis auf die Viktorianische Zeit zurück. Die dänische Regisseurin Natasha Arthy ("Miracle - Ein Engel für Dennis P."), ebenfalls mit Hauptdarstellerin Sidse Babett Knudsen) nutzte diesen Brauch als Grundidee für ihre sympathische, mit leichter Hand inszenierte Lovestory über die Irrungen und Wirrungen des Herzens, die auch von den frisch aufspielenden Hauptdarstellern getragen wird. Überzeugt zeigte sich auch die Jury des AFI Los Angeles Film Festivals, die Arthys Regiearbeit als besten Film auszeichnete. Hauptdarstellerin Sidse Babett Knudsen dürfte Kinogängern auch aus dem Dogma-Film "Mifune" bekannt sein, Björn Kjellmann, der gekonnt den Charmeur Thomsen verkörpert, sah man zuvor bereits in der Beziehungskomödie "Adam & Eva".

Foto: Senator