In unserer aufgeklärten westlichen Welt mag es wie Scharlatanerie klingen: Ist es wirklich möglich, dass Menschen ohne Essen und Trinken über Jahre hinweg überleben können, indem sie sich allein von Licht ernähren? Handelt es sich hierbei möglicherweise um vergessenes Wissen? Wie reagiert die traditionelle Wissenschaft auf das Phänomen? Gibt es Erklärungsansätze für Lichtnahrung oder Prana?

Der österreichische Filmkritiker P. A. Straubinger hat sich in seinem Regiedebüt mit diesen Fragenstellungen beschäftigt und zeichnet ein recht positiv gefärbtes Bild des von untersuchten Phänomens. Der Autor besuchte Anhänger der Lichtnahrung in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Russland, Indien und Australien und befragte Naturwissenschaftler, Ärzte, Physiker und Ernährungsspezialisten zu der Problematik. Allerdings lässt Straubinger seine Sympathie für das Dargestellte durchblicken, so ist eine seiner Protagonistinnen die australische Esoterikerin Jasmuheen, die bis heute ihre Therorien weder beweisen konnte noch wollte. Straubinger ist es aber zu Gute zu halten, dass er nicht verschweigt, dass es unter den Anhängern von Jasmuheen sogar schon zu Todesfällen gekommen ist. Allerdings fragt man sich recht schnell, wer für derart "lichte Kost" ins Kino gehen soll?



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