Der Hollywood-Produzent Mike Max ist ein Trendsetter, der sich durch die Produktion gewaltlastiger Actionfilme einen Namen gemacht hat. Während Max als Workaholic in dieser Tätigkeit aufgeht und dabei die Spirale der Gewaltdarstellung immer weiter dreht, fühlt seine Frau Paige sich von ihrem Mann entfremdet und beschließt, sich von ihm zu trennen. In dieser Situation wird Max von zwei Straßengangstern entführt, die es auf sein Auto und auch auf sein Leben abgesehen haben. Tags darauf werden die beiden Männer tot aufgefunden. Einige mexikanische Gärtner finden Max, der auf mysteriöse Weise überlebt hat und sich an nichts erinnern kann. Die todesnahe Erfahrung der Gewalt löst in Max einen Sinneswandel aus: Er taucht bei mexikanischen Bauern unter, wird zu einem besseren Menschen, der sogar ein staatliches Überwachungsprogramm bekämpft ...

Wim Wenders reflektiert in seiner Mischung aus Melodram und Krimi über die trügerischen (Kino-)Bilder und deren Gefährlichkeit. Doch wie bei Wenders kaum anders zu erwarten, wird die eigentlich spannende Geschichte zur schieren Langeweile mit allzu deutlichen Verweisen, dass dies reine Kopfgeburten sind. Wäre nicht ein hervorragender Bill Pullman in der Hauptrolle und ein interessanter Soundtrack von Ry Cooder, man könnte auch diesen Wenders-Film getrost vergessen.

Foto: StudioCanal