Am magisch-mythischen Snaefells-Gletscher, in einsam bizarrer Landschaft, weit abgelegen von der Hauptstadt Reykjavik, versieht der Pastor Jon Jonsson seit 20 Jahren das ihm anvertraute Pfarramt. Aber sein Gehalt hat er noch nie abgehoben. Dem Bischof in Reykjavik sind merkwürdige Dinge zu Ohren gekommen, und er schickt einen jungen Vertreter an den Gletscher, um die Amtsführung von Jon Jonsson überprüfen zu lassen.

Das preisgekrönte Regie-Debüt von Gudny Halldorsdottir, der Tochter des isländischen Literatur-Nobelpreisträgers Halldór Kiljan Laxness, die hier "Seelsorge am Gletscher", den Altersroman ihres Vaters, verfilmte. Gudny Halldorsdottir erzählt mit viel archaischem Witz die Geschichte eines Pfarrers, der seine Kirche zugenagelt, und statt dessen Pferde beschlägt. Dazu gesellt sich die Geschichte einer unheimlichen Liebe, in deren Sog der Abgesandte aus Reykjavik gerät.