Gerade drei Jahre ist es her, dass Janets ältester Sohn an seiner Highschool Amok lief. Seitdem ist Janet sozial isoliert. Als sie wieder einmal ihren Job verliert, muss sie aus Geldnot den jüngeren Sohn David von der Privatschule nehmen und gerade auf die Highschool schicken, an der es zu den schrecklichen Ereignissen kam. Carter, Direktor an einer Schule in Chicago, hat alle Hände voll zu tun, seine Schüler davon abzuhalten, Waffen mit in die Schule zu bringen - dies gelingt ihm manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Erfolg. Unter der Frustration im Job und der hohen Arbeitsbelastung leiden die Beziehungen zu seiner Frau und dem kleinen Sohn. Mary Ann kommt zum Studium nach Charlottesville und arbeitet nebenher in dem Waffenladen ihres Großvaters. Nach anfänglicher Ablehnung beginnen die Waffen Mary Anns Neugierde zu wecken ...

Dass Amerika ein Land der Waffenliebhaber ist, wissen wir nicht erst seit Michael Moores mit dem Oscar prämierten Dokumentarfilm "Bowling for Columbine". Zu welchen Untaten der freie Zugang zu Waffen führen kann, kann man immer wieder in den Schlagzeilen lesen, wenn ein Amoklauf erneut zahlreiche Opfer gefordert hat. Eine solche Tat machte Regisseur und Koautor Aric Avelino zum Ausgangspunkt seines episodenhaft und stellenweise etwas Zusammenhanglos erzählten Gesellschaftsdramas. Mit Starbesetzung setzte er ein Werk in Szene, in dem es nicht nur um Waffen und den Umgang mit ihnen geht, sondern in das er auch die Einstellung zum Thema Waffen in den USA einfließen ließ.

Foto: ZDF/Square One