Nachdem Medizinstudentin Paula die schwere Aufnahmeprüfung für einen Elitekurs an der Heidelberger Universität bestanden hat, ist sie überglücklich. In Heidelberg angekommen häufen sich aber bald mysteriöse Vorkommnisse. Paula hat den Verdacht, dass an der Uni nicht alles so läuft, wie es laufen sollte. Tatsächlich treibt ein Geheimbund bizarre Experimente ...

Nach seinem brillanten Werk "Die Siebtelbauern" waren die Erwartungen in Regisseur Stefan Ruzowitzky entsprechend hoch. Doch hier enttäuscht er bitter: Außer der Aneinanderreihung von Klischees hat dieser Streifen nichts zu bieten. Die meisten Darsteller sind schlecht und unglaubwürdig - allen voran Anna Loos als sexbessene Intellektuelle und Benno Fürmann als charmanter Psychopat -, die Kamera hat höchstens TV-Niveau und die Story ist selten dünn. Damit die Geschichte irgendwie weitergehen kann, müssen sich die Personen in derlei Filmen immer gegen jede Vernunft handeln. Das ist irgendwann einfach langweilig. Der einzige schaurig-gute Moment des Films: Wenn Simon Schwarz auf einem OP-Tisch aufwacht und erkennen muss, dass er bereits ausgeweidet wurde. Doch diese Gruselnummer taucht anschließend beinahe inflationär oft auf. Schade eigentlich.

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