Dem gefährlichen Geldfälscher "Mickey, dem Benediktiner" gelingt die Flucht vom Schafott. Der Pariser Inspektor Triquet, ein absoluter Neuling im Metier, wird auf seine Fährte gesetzt. Inkognito soll er in dem finsteren Städtchen Barges in der Auvergne ermitteln. Lange kann der unbedarfte Triquet seine Tarnung als Hobbyjäger allerdings nicht wahren. Nachdem er sich dem trotteligen Dorfpolizisten zu erkennen gegeben hat, pflanzt sich die Kunde schnell fort und der ganze Ort weiß um die Identität des forschenden Fremdlings. Die Einwohner des Städtchens benehmen sich höchst seltsam. Sie lassen Triquet auflaufen, pflegen bizarre Marotten und leben in Angst vor einem furchtbaren Ungeheuer, das in der Stadt sein Unwesen treiben soll. Mehrere mysteriöse Morde geschehen, und jedesmal attestiert der notorisch betrunkene Arzt des Städtchens eine "natürliche Todesursache".

Eine haarsträubende Kriminalgroteske von Jean-Pierre Mocky, der seine respektlosen Scherze vor allem mit der Polizei und den kleinstädtischen Spießern treibt. In der Hauptrolle des Films, den Mocky nach dem Roman von Jean Ray inszenierte, ist André Raimbourg - besser bekannt als Bourvil - zu sehen. "Angst in der Stadt" war nach "Den Seinen gibt's der Herr" die zweite Zusammenarbeit von Mocky und Bourvil.

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