Die unscheinbare Tiffany Blechschmid hat zwar ein gut laufendes Feinkostgeschäft, glaubt aber nicht an ihr großes Glück. Denn Tiffany ist auch etwas eigenartig, redet mit ihrer toten Mutter und steht sich oft selbst im Weg. Dann treten mit ihrem einstigen Klavierlehrer, einem draufgängerischen Polizisten und einem jungen Fotografen gleich drei Männer in ihr Leben ...

Drehbuchautorin und Regisseurin Sherry Hormann ("Wüstenblume", "Irren ist männlich") begibt sich hier allzu deutlich auf die Spuren von "Die fabelhafte Welt der Amélie", ohne auch nur in einer Sekunde den Charme des Vorbilds zu erreichen. Hauptdarstellerin Johanna Wokalek stolpert hier von einer Szene in die nächste, ohne dass man sich für ihre Figur wirklich interessiert – und das gilt ebenso für alle anderen Charaktere. So plätschert die Geschichte ohne Höhen, aber mit vielen Tiefen betulich vor sich hin.



Foto: StudioCanal