Ein verletztes Kind wird von der verzweifelten Mutter in eine Klinik eingeliefert. Ein sicher nicht unüblicher Vorfall in einem Krankenhaus - doch dann schaltet der Arzt die Kriminalpolizei ein. Das Kind ist tot, und mit Sicherheit ist es Opfer einer Gewalttat gewesen. Einen Verdächtigen hat die Polizei sehr schnell im Visier: Claudius, den derzeitigen Freund der Kindesmutter. Dieser befindet sich bereits in Polizeigewahrsam - wegen Volltrunkenheit am Steuer. Sein Anwalt heißt Abel. Vom Beschuldigten kann der Rechtsanwalt keine Hilfe erwarten, ein totaler "Filmriss" hindert jenen, von der Tatzeit irgendetwas Bestimmtes auszusagen. Was Abel nun mit Hilfe seiner treuen Assistentin Jane mühsam recherchiert, scheint seinen Mandanten nur zu belasten. Keine leichte Situation für den Verteidiger, der zunehmend zur Zielscheibe der die Mutter unterstützenden Presse wird! Nur der Fairness und dem Rechtsbewusstsein seines Anwalts hat es der Angeklagte zu verdanken, dass er nicht hängen gelassen wird: Und schließlich wittert Abel Unstimmigkeiten im Verhalten Claudias, der klagenden Mutter. Er wäre nicht der gewiefte Strafverteidiger, für den er zurecht gehalten wird, wenn er nicht die Blößen der Nebenklägerin ausnutzen würde, um sie langsam in die Enge zu treiben - doch damit löst er nur eine Katastrophe aus.