1970: "Houston, wir haben ein Problem!" heißt der Funkspruch, der Übles ankündigt. An der Mondrakete "Apollo 13" tritt plötzlich ein schwerer Defekt auf: Ein Sauerstofftank explodiert, die Strom- und Sauerstoffversorgung bricht zusammen, das Kohlendioxyd wird nicht mehr abgesaugt und droht die Männer an Bord zu ersticken. Lange Zeit ist unklar, ob die Crew um Astronaut Jim Lovell wieder zur Erde zurückkehren kann ...

Ron Howards aufwändiges Weltraumspektakel basiert auf einer wahren Begebenheit und war ein großer Kassenerfolg. Außerdem wurde das Werk für neun Oscars nominiert, wobei der beste Ton und der beste Filmschnitt die Auszeichnung auch tatsächlich erhielten. Bei der Tricktechnik allerdings zog er den Kürzeren gegen "Ein Schweinchen namens Babe" (!), dabei zählen die authentisch wirkenden Szenen an Bord mit ihrer perfekt simulierten Schwerelosigkeit zu den Highlights des Films. Gedreht wurden diese Aufnahmen in einem umgebauten Boeing-Jet, der durch sogenannte Parabelflüge jeweils für 25 Sekunden Schwerelosigkeit erzeugen konnte, indem Flieh- und Schwerkraft sich aufheben.

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