Als im November 1979 im Iran die Revolution auf ihren Höhepunkt zusteuert, wird in Teheran sogar die US-Botschaft gestürmt. Militante Studenten und Khomeini-Anhänger nehmen 52 Amerikaner als Geiseln. Während der chaotischen Ereignisse gelingt es sechs Amerikanern, sich unbemerkt aus dem Staub zu machen und in die kanadische Botschaft zu fliehen. Dem Sextett ist allerdings klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ihr Versteck aufgedeckt wird. Jetzt sind die Fähigkeiten des CIA-Spezialisten Tony Mendez gefragt. Er soll die Flüchtigen aus dem Land bringen ...

Nach "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" und "The Town" erweist sich Schauspieler und Autor Ben Affleck auch mit seiner dritten Regiearbeit als exzellenter Regisseur. Nach den wahren Ereignissen über die lebensgefährliche Geheimaktion während der Revolutionswirren im Iran schildert Affleck hier mitunter minutiös und – trotz des bekannten Ausgangs – extrem spannend die Aktionen jener Zeit. Das Ganze ist derart gekonnt inszeniert, gespielt (Affleck erstaunt selbst als CIA-Agent Mendez), geschnitten und fotografiert, dass man jetzt schon sagen kann, hier ein Highlight der Jahres 2012 vor sich zu haben. Neben Affleck selbst war der stets politisch interessierte George Clooney als Co-Produzent tätig. "Argo" wurde 2013 mit dem Oscar und dem Golden Globe als bester Kinofilm ausgezeichnet, Affleck erhielt den Golden Globe als bester Regisseur. Jeweils einen Oscar erhielten Chris Terrio für das beste adaptierte Drehbuch und William Goldenberg für den besten Schnitt.