Durch den Nebel tauchen berittene Soldaten auf. Eine Filmszene, die eher an bessere Italo-Western denken läßt. Doch die Reiter kommen auf ein Lager zu. Noch weiß niemand von den ängstlich erscheinenden Insassen, ob die Soldaten gut oder böse sind. Zu groß sind die Greuel, die die Überlebenden von Ausschwitz mitgemacht haben. Unter ihnen befindet sich auch der Jude Primo, der es zunächst kaum fassen kann, dass die russischen Reiter ihnen die Freiheit schenken. Doch dies ist erst der Beginn einer tragischen Odyssee, die Primo durch das vom Zweiten Weltkrieg zerstörte Europa führt.

Trotz interessantem Thema - immerhin wurde hier das gleichnamige Buch von Primo Levi verfilmt - kann Regisseur Rosi nicht an die Klasse seiner einstigen Werke wie etwa "Hände über der Stadt" oder "Bataillon der Verlorenen" anknüpfen. Zu viele Längen und unnötige Szenen schmälern den Genuss der zum Teil starken Bilder. Schade!