Das Leben im Heim ist für Michi (Luis Vorbach) ein richtige Qual - bis er eines Tages einen Brief findet der ihm den Weg zu seinem Vater weisen könnte. In den alten Sachen seiner Mutter stößt der Junge auf einen Hinweis zum Verbleib seines Erzeugers. Und Michi will nicht lange fackeln: Tom soll sein Vater heißen und außerdem ganz in der Nähe wohnen.

Kurzerhand bricht er auf, um seinen Papa kennenzulernen. Doch als er ihm begegnet, trifft Michi der Schlag: Tom (Jordan Prentice) ist kleinwüchsig! Das passt so gar nicht zu Michis Vorstellung vom großen und starken Beschützer, der sein Leben verbessern wird, und er verschwindet ungesehen. Tom hat allerdings ebenfalls von seiner überraschenden Vaterschaft Wind bekommen und sucht seinen Sohn auf. Was er nicht ahnt ist, dass er Michis Situation damit verschlimmert, der sich vor den anderen Kindern und seinen Freunden für seinen kleinwüchsigen Vater schämt. Die Hänseleien quälen den Jungen so sehr, dass er aus dem Heim flüchtet und ausgerechnet bei Tom Unterschlupf sucht. Die beiden müssen sich notgedrungen annähern.

Ein kleiner Familienfilm

Der vom ZDF produzierte Streifen erzählt die emotionale Geschichte eines Jungen, der sich mit einem Vater auseinandersetzen muss, der nicht seinen Erwartungen entspricht. Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf verfassten das Drehbuch und führten gemeinsam Regie. Zwar wirken die Emotionen manchmal etwas dick aufgetragen, dennoch bleibt der Zuschauer bei der tragisch-komischen Handlung nicht unberührt.

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