Mangal dient Mitte des 19. Jahrhunderts als Infanterist in der 5. Kompanie des 35th Native Infantry Regiment der British East India Company. Er ist einer von vielen hunderttausend Sepoy - einheimischen Soldaten, die von den Briten rekrutiert wurden, um ihre Herrschaft militärisch durchzusetzen. Während des Afghanistan-Kriegs rettet er dem Offizier Captain William Gordon das Leben. Daraufhin entwickelt sich eine enge Verbindung zwischen den beiden Männern. Doch ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, als die Briten eine neue Munition einführen. Diese soll Gerüchten zufolge aus Schweine- und Kuhfett gefertigt sein. Da man den Behälter mit den Zähnen aufreißen muss, wäre dies ein Affront gegen Moslems und Hindus zugleich...

Regisseur Ketan Mehta verarbeitete den historisch verbürgten Stoff des Mangal Pandey zu diesem farbenfrohen, in herrlichen Bildern eingefangenen Bollywood-Spektakel. Witziges am Rande: Beim Besuch der Dreharbeiten fungierte Prinz Charles bei einigen Szenen als Klappenboy. Für die Rolle des William Gordon war zunächst Hugh Jackman vorgesehen, der die Rolle dann aber niederlegte und durch Toby Stevens ersetzt wurde. "Aufstand der Helden" war übrigens der erste indische Film, der die renommierten Filmfestspiele von Locarno eröffnete und dort mit dem Netpac Special Jury Award ausgezeichnet wurde.