Als seine geliebte Tochter durch einen Autounfall völlig entstellt wird, fühlt sich ihr Vater, ein plastischer Chirurg, schuldig. Aus seiner Verzweiflung heraus will er der Tochter helfen und die einstige Schönheit wieder herstellen. So macht er sich auf die Suche nach perfekten Transplantaten. Doch die ausgewählten Opfer müssen natürlich sterben und der Doktor wird zum Serienmörder ...

Trotz der eher durchschnittlichen Story gelang Georges Franju ein überaus poetischer Horrorfilm mit einer bemerkenswerten Inszenierung: Düstere Stimmungen, ausdrucksstarke Darsteller, bildbetonende Musik und eine faszinierende Fotografie machen dieses Werk zu einer ungewöhnlichen Ausnahme des Genres. Da seinerzeit den Verleihern der Originaltitel offenbar nicht gruselig genug war, versuchte man es in Deutschland mit dem reißerischen Titel "Das Schreckenshaus des Dr. Rasanoff". Die Amerikaner waren auch nicht besser. Dort hieß der Film "The Horror Chamber of Dr. Faustus".

Foto: ARD/Degeto