Nach 30 Jahren Arbeitsaufenthalt in der Schweiz kehrt Giuseppe wieder in seine Heimat Apulien zurück. Doch bei seiner Familie kommt er sich wie eine Fremder vor. Da kommt es ihm gerade recht, dass eine teure Augenoperation seiner erblindeten Enkelin Carla helfen könnte. Denn dies nimmt Giuseppe zum Anlass, um wieder in die Schweiz zu reisen. Dort angekommen bittet er seinen Ex-Arbeitgeber Broyer um Hilfe. Denn schließlich hat Gíuseppe bei ihm noch einiges gut...

Trotz einiger witziger Momente überwiegt die Tragödie in diesem Sozialdrama. Regisseur Denis Rabaglia, selbst ein Schweizer italienischer Herkunft, hat hier wohl aus dem autobiografischen Fundus geschöpft und sein doch recht melancholisches Werk manchmal merklich überzeichnet. Doch dies machen die durchweg guten Darsteller wieder wett.