Der französische Filmemacher David Teboul hat einen sehr persönlichen Film über Brigitte Bardot in Szene gesetzt. Er montierte Erinnerungen der Schauspielerin mit Filmausschnitten und großen Momenten aus ihrer Filmografie. Dazu gehören die Begegnungen mit Roger Vadim, Jean-Louis Trintignant, Serge Gainsbourg, Henri-Georges Clouzot und Jean-Luc Godard. Zum ersten Mal gewährte Brigitte Bardot freien Zugang zu den Familienarchiven. Darin fanden sich auch zahlreiche Filme ihres Vaters aus ihrer Kindheit bis hin zu ihrer Metamorphose zur Leinwandgöttin.

David Teboul suchte auch Orte auf, die wichtige Stationen im Leben der Schauspielerin waren und sind, darunter Saint-Tropez, ihr Anwesen la Madrague und andere Rückzugsorte. So rückt die Gegenwart ihrer Vergangenheit in den Blick. "BB, eine Liebeserklärung" ist das Porträt einer Schauspielerin, einer Frau und Liebenden, die nie aufgehört hat, ihr wirkliches Leben zu suchen, zu reisen oder vor Ekstase und Enttäuschung zu fliehen, vor Liebe und Abneigung. Sie flüchtet sich in die Melancholie der Vergangenheit, in ihre Freude oder Enttäuschung darüber, die Schönheit des Moments ergriffen oder verpasst zu haben.

Foto: arte F/Sony Pictures