Die junge Mina, die von allen nur "Bambola" (= Puppe) genannt wird, ist so hübsch, dass sie nirgendwo auftreten kann, ohne von allen Männern angestarrt zu werden. Nach dem Tod ihrer trunksüchtigen Mutter verwandelt sie deren heruntergekommene Kneipe zusammen mit ihrem homosexuellen Bruder Flavio in eine florierende Pizzeria. Finanziell unterstützt werden sie von dem Bankier Ugo, der sich in Bambola verliebt und sie eifersüchtig bewacht. Als Bambola im Schwimmbad mit dem gutaussehenden Settimio flirtet, kommt es zum Zweikampf, bei dem Ugo durch einen Sturz das Leben verliert. Settimio landet im Gefängnis. Dort ist er schutzlos dem brutalen Furio ausgeliefert. Als Bambola Settimio besucht, ist Furios Lust geweckt. Eine amour fou nimmt ihren tragischen Lauf...

Skandalfilmer Bigas Luna zeigt in seiner gewohnt ungeschönten, überaus deftigen Manier das machohafte Provinzleben in der italienischen Po-Ebene. Hier nehmen sich die Macho-Männer, was sie wollen, die Frauen gehorchen und verlieben sich sogar noch. Selbst nach einigen Ekel-Szenen kann sich die hübsche Bambola nicht von Mega-Macho-Furio trennen. Auch wenn einem die Gründe dafür abgehen, bietet Luna einmal mehr einen abgründigen Blick in eine skurrile Beziehungskiste.