Während des Wahlkampfes versucht man den Ex-Boxer Samson, der einen der beiden Kontrahenten kompromittieren könnte, zu bestechen. Man schanzt ihm eine große Geldsumme zu, um ihn zu einem Interview mit einer Boulevardzeitung zu bewegen. Die gegnerische Partei bietet Samson dieselbe Summe an, damit er den Mund hält. Als der Boxer seine Entschedung hinauszögert, versteckt seine Verlobte das Geld. Kurze Zeit später wird Samson getötet und eine fieberhafte Suche nach dem Killer beginnt...

Der Filmkritiker Jürgen M. Thie schreibt dazu treffend: "Das, was man auf den ersten Blick als Polit-Thriller einstuft, ist in Wahrheit eine subtil inszenierte Geschichte, die um den Begriff der Dualität kreist. Darin besteht eine Analogie zu Chabrol, aber mehr noch zu Hitchcock, den Téchiné als seinen 'spirituellen Paten', bezeichnet. Gleichzeitig weckt sein komplexes, zur Konzentration zwingendes Werk Assoziationen zur französischen Filmtradition."