Der ebenso charmante wie respektlose Untersuchungsrichter Paul Lawrence Bartoli ermittelt wieder in zwei Fällen. Zum einen hat er sich Roland Verne auserkoren, der seit mehreren Jahren in einem kleinen Dorf Angst und Schrecken verbreitet und es bisher geschafft hat, jede Aussage gegen sich zu verhindern. Immer wieder verschwinden dort Menschen unter ungeklärten Umständen. Nun hat Bartoli es sich zum Ziel gesetzt, dem Einhalt zu gebieten. Zum anderen ist da der Fall des Notars Joris, der anscheinend vor Zeugen Selbstmord begangen hat. Bartoli traut dem Schein jedoch nicht und ermittelt gemeinsam mit dem Kollegen Marceau. Tatkräftige Unterstützung erfährt er wieder von Privatermittler und Ex-Gendarm Jean-Marie Olmeta und seiner ehemaligen Aushilfsarchivarin Nadia Martinez, die er zu einem festen Arbeitsverhältnis überreden konnte ...

Nach "Bartolis Gesetz - Zum Sterben zu früh" ist dies der zweite Fall des ungewöhnlichen Ermittlers Bartoli, der von dem französischen Charakterdarsteller Stéphane Freiss gekonnt verkörpert wird. Das Drehbuch, das von Regisseur François Velle (drehte mit Freiss bereits die Komödie ("Ein Leben wie Gott in Frankreich") atmosphärisch dicht in Szene gesetzt wurde, stammt erneut von Hervé Korian, und legt den Focus neben den Ermittlungsarbeiten auch auf das Privatleben, sprich Liebesleben, des Ermittlers. Als schöne Assistentin Nadia Martinez, die Bartolis mittlerweile vollkommen in ihren Bann gezogen hat, ist die hierzulande kaum bekannte Alexia Barlier ("Dialog mit meinem Gärtner") zu sehen.

Foto: ZDF/J.Cauvin/E.Chognard/C.C.S.P.