Paul Lawrence Bartoli, der unorthodoxe Untersuchungsrichter aus Aix en Provence, ermittelt erneut in einem Doppelfall: Patricia Jouano entgeht nur knapp ihrer Einweisung in die Psychiatrie. Völlig verzweifelt bittet sie Bartoli um Hilfe. Ihrer Meinung nach steckt hinter der Einweisung das Ehepaar Stloeffer, das Patricia im Verdacht hat, ihre Tochter Aline entführt zu haben. Bartoli willigt ein, ihr auf inoffiziellem Wege zu helfen. Evelyne Lambert hingegen steht unter dem Verdacht, bereits ihren vierten Ehemann umgebracht zu haben. Die Polizei hat jedoch auch hier, wie in den vorangegangenen Untersuchungen, nichts gegen sie in der Hand. Auch in diesem Fall sind die Dinge nicht so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, und Bartoli stellt wieder unter Beweis, dass er mit seinen unorthodoxen Methoden hinter die Tatsachen blicken kann und so manches Lügengebilde zum Einsturz bringt ...

Der dritte und letzte Doppelfall vervollständigt nach "Bartolis Gesetz - Zum Sterben zu früh" "Bartolis Gesetz - Der Tod und die Langeweile" die spannende Trilogie um den des ungewöhnlichen französischen Untersuchungsrichter alias Stéphane Freiss. Dieses Mal übernahm die international tätige schwedische Regisseurin Charlotte Brandstrom ("Mankells Wallander - Rache", "GSI - Spezialeinheit Göteborg - Unter Beschuss") den Regiestuhl und setzte das Drehbuch von Hervé Korian in Szene, der bereits die Vorlagen zu den beiden ersten Krimis geliefert hatte. Bleibt zu hoffen, dass diese spannende Reihe, die für frische wie unkonventionelle Krimi-Unterhaltung auf den deutschen Bildschirmen gesorgt hat, fortgesetzt wird.

Foto: ZDF/Julien Cauvin