Da ist sie wieder: Krimi-Autorin Catherine Tramell lebt nun in London und gerät einmal mehr mit dem Gesetz in Konflikt. Denn man rätselt erneut, ob die kühle Blonde möglicherweise eine berechnende Mörderin ist. Scotland Yard schickt der Schönheit den hoch gelobten Psychiater Dr. Andrew Glass auf den Pelz. Der verliert schnell die Distanz und erliegt ebenfalls den Reizen der femme fatale...

Ach, hätte man es doch gelassen: Die Story ist ein müder Abklatsch des Basic Instincts von Paul Verhoeven und Sharon Stone ist nach 15 Jahren nicht gerade jünger geworden. Sie räkelt sich Beine spreizend auf diversem Mobiliar und lässt sogar den fast schon obligatorischen Eispickel-Einsatz nicht aus. Glänzte im Vorläufer noch Michael Douglas, so wurde der Stone nun ein absolutes Null-Gesicht zur Seite gestellt. Die gesamte Story hangelt sich von einer spekulativen Sexszene zur nächsten. Logik spielt dabei kaum eine Rolle. Bei derlei verquaster Soße wünscht man sich bald, man würde sich selbst auf diversem Mobiliar räkeln statt diesen Film zu sehen.

Foto: Constantin