Als Vera Baxter im Alter von zwanzig Jahren aus dem Internat kam, heiratete sie ihren Freund Jean. Nach 18 Jahren Ehe haben sie drei Kinder. Ihrem persönlichen Glück scheint Vera Baxter allerdings abgeschworen zu haben, denn trotz zahlreicher Affären ihres Mannes, eines Spielers und Frauenhelden, liebt sie ihn auf eine eigentümliche, selbstlose Weise immer noch. Veras selbstlose, fast schon krankhafte Treue hält sie gefangen, so dass ihr Mann eines Tages, um das Gefühl des Verlangens für sich wiederzuentdecken, seine eigene Frau an einen anderen Mann "verkauft". Doch der bezahlte, kalkulierte Ehebruch endet anders als erwartet ...

Ein fesselnder Film der französischen Schriftstellerin und Filmemacherin Marguerite Duras, die das Werk nach ihrem eigenen Theaterstück "Suzanna Andler" inszenierte. Auf faszinierende Weise zeichnet sie in einer komplexen Erzählstruktur das Porträt einer Frau, deren Leben sich in bedingungsloser Liebe bis hin zur Selbstaufgabe erschöpft. Dabei sind einige Einstellungen - wohl absichtlich - quälend langatmig.