Die 15-jährige Bica wird von allen nur Bitch genannt. Sie ist ein Straßenkind in Bukarest und lebt in den Tag hinein. Dann lässt sie sich von einem Schlepper anwerben, der das Mädchen nach Düsseldorf schleust. Hier arbeitet Bitch für einen organisierten Taschendiebring. Bei ihren Diebestouren trifft sie die zickige Milka, mit der sie sich schließlich doch anfreundet. Erstmals lernt Bitch ein "normales" Leben kennen...

Ein Film über ein Straßenmädchen bzw. wie sich ein Möchtegern-Filmemacher das Leben auf der Straße vorstellt. Schlechte Kameraeinstellungen und Hobby-mäßige Bilder reichen aber nicht, um Authentizität zu erzielen, zumal man hier die Probleme der Mehrsprachigkeit völlig weg lässt, weil auch alle Rumänen deutsch sprechen. Regisseur Martin Theo Krieger hatte vielleicht ein Sozialdrama im Kopf – heraus gekommen ist allerdings ein Werk zum Weglaufen.

Foto: farbfilm