In einer thailändischen Provinz wächst der kleine Toom heran. Er ist anders als andere Kinder, denn er spielt nicht gern mit Jungs, möchte kein Mönch werden, und am liebsten wäre er ein schönes Mädchen. Doch um seinen Traum wahr machen zu können, und um seine Familie zu unterstützen, begibt er sich in eine Gesellschaft, die seinem Wesen nicht unähnlicher sein könnte: Toom wird Kickboxer...

Das mehrfach auf Filmfesten mit Preisen ausgezeichnete Werk von Regisseur Ekachai Uekrongtham basiert auf der wahren Geschichte von Parinya Charoenphol, die auch in einem kleinen Gastauftritt als Gesichtsmasseurin zu sehen ist. In der Hauptrolle ist der Debütant und Thai-Boxer Asanee Suwan zu bewundern, der alle Facetten - sowohl die weiblichen wie auch die männlichen - des Protagonisten äußerst glaubhaft verkörpert. Darüber hinaus vermittelt der Film einen lebhaften Eindruck der thailändischen Gesellschaft und Kultur. Viel Aufwand trieb Uekrongtham auch mit den eindrucksvoll inszenierten Kampfszenen, die allerdings zum Teil recht brutal sind.

Foto: MFA